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Headfirst Echo Pro: Fahrradhelm mit SafeFit-Passform, Mehrfachaufprallschutz und Bremslicht

Der Headfirst Echo Pro kommt im Juli 2026 auf den Markt. Der Fahrradhelm ersetzt den Drehverschluss durch das SafeFit-System, nutzt EPP für Mehrfachaufprallschutz und bringt ein bewegungsgesteuertes Bremslicht mit. Alle Details zu Technik und Ausstattung.

Von Redaktion radmap.de27. Juli 20266 Min.Quelle · headfirst, Pedelecs und E-Bikes, velobiz, BikeX
Headfirst Echo Pro: Fahrradhelm mit SafeFit-Passform, Mehrfachaufprallschutz und Bremslicht
Photos: Echo Pro

Der wichtigste Helm ist der, den man wirklich aufsetzt. Genau an diesem Gedanken orientiert sich der Echo Pro des niederländischen Start-ups headfirst. Der neue Fahrradhelm will drei Dinge zusammenbringen, die bei vielen Modellen im Widerstreit stehen: eine unkomplizierte Passform, verbesserten Aufprallschutz und gute Sichtbarkeit im Verkehr. Verkaufsstart ist im Juli 2026.

Hinter dem Projekt stehen die Gründer Daan Zoetmulder und Douwe Jacobs, die den Helm gemeinsam mit dem Amsterdamer Designstudio APE entwickelt haben. Der Anspruch: den Fahrradhelm nicht nur als Schutzgerät zu begreifen, sondern als Produkt, das Menschen gerne tragen.

SafeFit: Passform ohne Drehrad

Das auffälligste Merkmal ist das patentierte SafeFit-System. Es ersetzt den klassischen Drehverschluss am Hinterkopf, den man sonst nach jedem Aufsetzen nachjustiert.

Beim Echo Pro funktioniert das anders: Man setzt den Helm auf und drückt mit den Daumen zwei Entriegelungsknöpfe an der Rückseite. Dadurch lösen sich seitliche Ratschenmechanismen, die Rück- und Innenseite des Helms an die Kopfform anlegen. Der Helm passt sich so individuell an, ohne dass am Drehrad gekurbelt werden muss.

headfirst-Gründer Daan Zoetmulder beschreibt das Prinzip so, dass sich der Großteil der Flexibilität auf Seiten und Rückseite konzentriert, während die Vorderseite mehr Struktur behält – für den nötigen Schutz an der Stelle, an der er besonders zählt. Zusätzliche Polsteroptionen sollen dafür sorgen, dass unterschiedliche Kopfformen bequem sitzen. Laut Hersteller eignet sich der Helm für Erwachsene ebenso wie für Kinder.

EPP statt EPS: Der Unterschied beim Aufprallschutz

Technisch interessant ist die Wahl des Materials. Die meisten Fahrradhelme nutzen expandiertes Polystyrol (EPS) – das ist der bekannte weiße Hartschaum. Er schützt zuverlässig, aber vor allem bei einem einzigen Aufprall: Danach ist die Struktur oft dauerhaft verformt, und der Helm sollte ausgetauscht werden.

Der Echo Pro setzt stattdessen auf expandiertes Polypropylen (EPP). Dieses Material kann mehrere kleinere Stöße besser wegstecken, ohne seine Schutzwirkung sofort zu verlieren. headfirst spricht daher von Mehrfachaufprallschutz.

Wichtig zur Einordnung: Auch ein EPP-Helm ist kein unzerstörbares Bauteil. Nach einem schweren Sturz gehört jeder Helm überprüft und im Zweifel ersetzt. Der Vorteil von EPP liegt eher im Alltag – etwa wenn der Helm herunterfällt oder leichte Stöße abbekommt, die einen EPS-Helm bereits schwächen könnten.

Integriertes Bremslicht für mehr Sichtbarkeit

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist ein Rücklicht mit Bremslichtfunktion. Ein Beschleunigungssensor erkennt, wenn die Fahrt sich stark verlangsamt, und lässt das Licht dann heller aufleuchten – ähnlich wie das Bremslicht am Auto.

Für den Stadtverkehr ist das ein sinnvolles Sicherheitsplus: Nachfolgende Verkehrsteilnehmer erkennen früher, dass gebremst wird. Der integrierte Lithium-Akku soll nach etwa einer Stunde Ladezeit rund 6,5 Stunden Dauerbetrieb ermöglichen.

Nachhaltigkeit und modularer Aufbau

headfirst legt Wert auf einen reparaturfreundlichen Ansatz. Der Echo Pro ist modular aufgebaut, sodass sich einzelne Komponenten bei Bedarf tauschen lassen, statt gleich den ganzen Helm zu ersetzen. Zudem besteht er teilweise aus recyceltem Material.

Damit richtet sich der Helm klar an die urbane Zielgruppe: Pendler und E-Bike-Fahrer, die im Alltag unterwegs sind und neben Schutz auch auf Komfort, Design und Nachhaltigkeit achten.

Für wen der Echo Pro interessant ist

Der Echo Pro zielt weniger auf den sportlichen Renn- oder MTB-Einsatz als auf den täglichen Weg durch die Stadt. Wer sein Rad oder E-Bike als Alltagsverkehrsmittel nutzt, bekommt hier ein Modell, das den Helm bequemer und sichtbarer machen will – und damit die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er tatsächlich getragen wird.

Ob SafeFit im Alltag hält, was es verspricht, und wie sich der Tragekomfort im Dauereinsatz schlägt, werden unabhängige Tests zeigen müssen. Das Konzept adressiert jedenfalls reale Schwachstellen vieler heutiger Helme.

FAQ: Häufige Fragen zum Headfirst Echo Pro

Was ist das SafeFit-System? Ein patentierter Verstellmechanismus, der den klassischen Drehverschluss ersetzt. Per Daumendruck auf zwei Knöpfe an der Rückseite legt sich der Helm über seitliche Ratschen an die Kopfform an.

Was bedeutet Mehrfachaufprallschutz? Der Helm nutzt expandiertes Polypropylen (EPP) statt des üblichen EPS. EPP kann mehrere kleinere Stöße besser abfangen, ohne die Schutzwirkung sofort zu verlieren. Nach einem schweren Sturz sollte dennoch jeder Helm geprüft und im Zweifel ersetzt werden.

Wie funktioniert das Bremslicht? Ein Beschleunigungssensor im integrierten Rücklicht erkennt starkes Abbremsen und lässt das Licht dann heller leuchten – ein Sichtbarkeitsplus im Stadtverkehr.

Wie lange hält der Akku? Nach Herstellerangabe rund 6,5 Stunden Dauerbetrieb bei etwa einer Stunde Ladezeit.

Ist der Helm nachhaltig? Er ist modular aufgebaut, sodass einzelne Teile getauscht werden können, und besteht teilweise aus recyceltem Material.

Für wen eignet sich der Echo Pro? Vor allem für urbane Radfahrer, Pendler und E-Bike-Nutzer, die Wert auf Komfort, Sichtbarkeit und Design legen. Laut Hersteller ist er für Erwachsene und Kinder geeignet.

Wann kommt der Helm auf den Markt? Der Verkaufsstart ist für Juli 2026 angesetzt. Der Marktstart wurde über eine Crowdfunding-Kampagne vorbereitet.

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