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Welches Fahrrad passt zu mir? Der komplette Ratgeber

Citybike, Trekkingrad, E-Bike, Gravelbike oder Mountainbike – die Auswahl an Fahrrädern war nie größer und nie unübersichtlicher. Wer das falsche Rad kauft, fährt es selten.

Von Redaktion radmap.de28. Juni 202612 Min.Quelle · ADFC, ADAC, Fahrrad XXL, BikeX, Wertgarantie, Pedali Magazin, C&A Ratgeber, Fahrrad-Rechner.de
Welches Fahrrad passt zu mir? Der komplette Ratgeber
Foto : Radmap.de

Ein neues Fahrrad zu kaufen ist heute komplexer als je zuvor. Die Auswahl reicht von klassischen Cityrädern über sportliche Gravelbikes bis hin zu E-Bikes für nahezu jeden Einsatzzweck. Dazu kommen unterschiedliche Rahmenformen, Schaltungen, Bremsen und Preisklassen. Wer unvorbereitet in den Kauf startet, läuft Gefahr, ein Rad zu wählen, das am Ende nicht zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Dieser Ratgeber ist in drei Teile gegliedert: Zuerst klärst du, für was du das Fahrrad wirklich brauchst. Dann bekommst du eine ehrliche Übersicht über alle wichtigen Fahrradtypen. Und schließlich lernst du, wie du die richtige Rahmengröße findest – damit der Kauf kein Fehlgriff wird.

Schritt 1: Die vier wichtigsten Fragen vor dem Kauf

Bevor du überhaupt über Fahrradtypen nachdenkst, solltest du vier grundlegende Fragen beantworten. Die Antworten darauf grenzen die Auswahl deutlicher ein als jede Tabelle.

Frage 1: Wo wirst du hauptsächlich fahren?

Stadt und befestigte Straßen: Citybike, Trekkingrad oder E-Bike Schotterwege und Waldpfade: Gravelbike, Trekkingrad oder leichtes MTB Trails und Gelände: Mountainbike Hardtail oder Fully Lange Strecken auf Asphalt: Rennrad oder Gravelbike Alles davon ein bisschen: Trekkingrad oder Gravelbike

Frage 2: Wie weit fährst du durchschnittlich?

Bis 10 Kilometer täglich: Citybike oder E-Citybike 10 bis 30 Kilometer: Trekkingrad oder E-Trekkingrad Über 30 Kilometer: Rennrad, Gravelbike oder E-Bike mit großem Akku

Frage 3: Wie wichtig ist Komfort im Vergleich zu Geschwindigkeit?

Aufrechte, entspannte Sitzposition: Citybike, Hollandrad, Trekkingrad Ausgewogene Mischung: Trekkingrad, Gravelbike Sportlich gestreckt: Rennrad, Gravelbike (sportliche Variante)

Frage 4: Brauchst du elektrische Unterstützung?

Hügelige Strecken, körperliche Einschränkungen oder schweres Gepäck sprechen für ein E-Bike. Wer täglich mehr als 15 Kilometer pendelt und nicht verschwitzt ankommen will, profitiert ebenfalls erheblich von elektrischer Unterstützung. Für rein sportliche Nutzung oder kurze Stadtfahrten ist ein normales Rad meist die bessere Wahl.

Schritt 2: Alle Fahrradtypen im Überblick

Hier sind alle relevanten Fahrradtypen mit ihren wichtigsten Eigenschaften, Vor- und Nachteilen und dem jeweiligen Einsatzgebiet. Die Typen sind nach ihrer Verbreitung im deutschen Alltagseinsatz geordnet.

Trekkingrad

Das Trekkingrad ist das vielseitigste Fahrrad für den deutschen Alltag. Es vereint Komfort, Alltagstauglichkeit und eine moderate Sportlichkeit – und ist damit für die meisten Menschen die sinnvollste Wahl.

Typische Merkmale: aufrechte bis leicht vorgebeugte Sitzposition, 28-Zoll-Laufräder, breite Reifen (zwischen 37 und 47 Millimeter), häufig mit Schutzblechen, Gepäckträger und Lichtanlage ab Werk. Die Rahmenhöhe berechnet sich aus der Schrittlänge multipliziert mit dem Faktor 0,66.

Für wen: Pendler, Alltagsfahrer, Tourenfahrer, alle, die sowohl auf Asphalt als auch gelegentlich auf Schotter unterwegs sind.

Vorteile: vielseitig einsetzbar, alltagstauglich ausgestattet, komfortabel, gute Verfügbarkeit in Fahrradläden.

Nachteile: für reines Gelände zu wenig Federung, für reinen Sport zu schwer, auf Asphalt nicht so schnell wie ein Rennrad.

Preisklasse: 500 bis 2.500 Euro für gute Einstiegsmodelle bis Mittelklasse.

Citybike und Hollandrad

Citybikes und Hollandräder sind konsequent auf den Stadtverkehr ausgerichtet. Sie haben eine sehr aufrechte Sitzposition, sind robust und meist wartungsarm – häufig mit Nabenschaltung und Nabendynamo ausgestattet.

Typische Merkmale: tiefer oder mittelhoher Einstieg, breite Reifen, oft Korb oder Gepäckträger vorne, stabile Rahmenkonstruktion. Schutzbleche und Beleuchtung sind fast immer serienmäßig vorhanden.

Für wen: Alltagsfahrer in der Stadt, Pendler auf kurzen Strecken, ältere Fahrer, alle, die Komfort und unkomplizierte Wartung schätzen.

Vorteile: sehr komfortabel, wartungsarm, perfekt für Stop-and-go-Verkehr, gute Übersicht durch aufrechte Sitzposition.

Nachteile: schwer, langsam, nicht für längere Strecken oder Gelände geeignet.

Preisklasse: 400 bis 1.500 Euro.

E-Bike / Pedelec

Ein E-Bike (im deutschen Sprachgebrauch oft Pedelec genannt) ist ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung bis maximal 25 km/h und 250 Watt Dauerleistung. Ab dieser Definition benötigt man weder Führerschein noch Kennzeichen.

E-Bikes gibt es für nahezu jeden Einsatzbereich: E-Citybikes, E-Trekkingräder, E-Mountainbikes, E-Rennräder und E-Lastenräder. Der Fahrradtyp bestimmt dabei die Geometrie und den Einsatzbereich – die Motorunterstützung kommt obendrauf.

Für wen: Pendler auf längeren Strecken, Fahrer mit körperlichen Einschränkungen oder Knieproblemen, ältere Radfahrer, Fahrer in hügeligem Gelände, alle, die schwitzfrei ankommen wollen.

Vorteile: eröffnet Streckenlängen und Topographien, die ohne Motor nicht realistisch wären; reduziert körperliche Belastung; ermöglicht Radfahren auch mit Gepäck ohne übermäßige Anstrengung.

Nachteile: schwerer als normales Fahrrad (meist 18 bis 25 Kilogramm), teurer in Anschaffung und Wartung, Akku muss regelmäßig geladen werden.

Preisklasse: 1.500 bis über 6.000 Euro, je nach Typ und Motorhersteller.

Wichtiger Hinweis: S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h unterstützen, gelten rechtlich als Kleinkraftrad und benötigen Führerschein, Versicherungskennzeichen und dürfen keine Radwege benutzen.

Mountainbike

Mountainbikes sind für das Fahren abseits befestigter Wege konzipiert. Sie haben breite, profilierte Reifen, starke Bremsen und – je nach Typ – eine Federgabel vorne oder eine Vollfederung.

Hardtail: Federgabel vorne, kein Hinterbaudämpfer. Leichter, günstiger, effizienter beim Bergauffahren. Geeignet für leichte bis mittlere Trails und Waldwege.

Fully (Fully Suspension): Federgabel vorne und Dämpfer hinten. Mehr Komfort und Kontrolle im schweren Gelände, aber schwerer und teurer. Für anspruchsvolle Trails und technisches Gelände.

Für wen: Fahrer, die regelmäßig im Gelände unterwegs sind, Naturliebhaber, sportliche Fahrer, die Trails und technisches Gelände suchen.

Vorteile: hervorragend im Gelände, viel Fahrspaß, breite Auswahl für jeden Anspruch.

Nachteile: hoher Rollwiderstand auf Asphalt, meist keine StVZO-Ausstattung serienmäßig, für die Stadt wenig geeignet.

Preisklasse Hardtail: 500 bis 3.000 Euro. Fully: ab 1.500 Euro bis über 10.000 Euro.

Gravelbike

Das Gravelbike ist eine der am schnellsten wachsenden Kategorien. Es verbindet die Geschwindigkeit des Rennrads mit der Vielseitigkeit eines Trekkingrades: schmaler als ein MTB, breiter bereift als ein Rennrad. Mit einem Gravelbike kannst du genauso gut auf Asphalt fahren wie auf Schotter oder Waldwegen.

Typische Merkmale: Droplenker (gebogener Rennradlenker), breite Reifen zwischen 35 und 50 Millimetern, oft ohne Federung, leichter Rahmen.

Für wen: sportliche Fahrer, die Abwechslung suchen; Bikepacking-Enthusiasten; alle, die ein Rad für Straße und Schotter suchen, ohne ein vollwertiges MTB zu brauchen.

Vorteile: extrem vielseitig, leicht, rolleffizient auf Asphalt, geländetauglich auf Schotter.

Nachteile: Droplenker erfordert Eingewöhnung, keine Federung, selten mit Alltagsausstattung.

Preisklasse: 800 bis über 5.000 Euro.

Rennrad

Rennräder sind auf Geschwindigkeit und Effizienz auf asphaltierten Straßen ausgelegt. Sie haben schmale Reifen, einen leichten Rahmen und eine sportlich gestreckte Sitzposition.

Für wen: ambitionierte Sportler, Fahrer, die schnell lange Strecken zurücklegen wollen, Wettkampffahrer.

Vorteile: sehr leicht, hohe Geschwindigkeit, effiziente Kraftübertragung, breite Wahl an Schaltgruppen.

Nachteile: wenig Komfort, nur auf gutem Asphalt sinnvoll, meist ohne Alltagsausstattung, Sitzposition erfordert Eingewöhnung.

Preisklasse: 800 bis weit über 10.000 Euro.

Lastenrad und Cargo-Bike

Lastenräder sind für den Transport von Kindern, Einkäufen oder schwerem Gepäck konzipiert. Sie haben entweder eine Ladefläche vorne (Frontlader) oder hinten (Hecklader).

Für wen: Familien mit Kindern, alle, die das Auto durch das Fahrrad ersetzen wollen, gewerbliche Nutzer.

Vorteile: hohes Ladegewicht, kinderfreundlich, kann das Auto in vielen Situationen ersetzen.

Nachteile: sperrig, schwer, teuer, besonders in Kombination mit E-Antrieb.

Preisklasse: 1.000 bis über 8.000 Euro. Staatliche Förderung über BAFA für gewerbliche Käufer möglich.

Faltrad

Falträder sind kompakt, zusammenklappbar und ideal für die Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie haben meist kleinere Laufräder (16 bis 20 Zoll) und eine aufrechte Sitzposition.

Für wen: Pendler, die Bahn oder Bus nutzen; Stadtbewohner ohne Kellerplatz; Reisende.

Vorteile: sehr kompakt, leicht im ÖPNV mitzunehmen, kein Fahrradkeller nötig.

Nachteile: weniger komfortabel als normale Räder, kleinere Laufräder rollen weniger gut, höherer Preis für gute Qualität.

Preisklasse: 300 bis über 3.000 Euro.

Schnelle Übersicht: Welcher Typ für welche Situation?

Täglich zur Arbeit in der Stadt: Citybike oder E-Citybike Pendeln über 15 km mit Hügeln: E-Trekkingrad oder E-Citybike Touren und Wochenendfahrten: Trekkingrad oder Gravelbike Sportliches Fahren auf Asphalt: Rennrad oder sportliches Gravelbike Gelände und Trails: Mountainbike Hardtail oder Fully Kinder und Einkäufe transportieren: Cargo-Bike oder E-Lastenrad ÖPNV kombinieren: Faltrad Alles ein bisschen: Trekkingrad oder Gravelbike

Schritt 3: Die richtige Rahmengröße finden

Die Rahmengröße ist die wichtigste technische Entscheidung beim Fahrradkauf. Ein zu großer Rahmen macht das Absteigen an roten Ampeln zum Balanceakt. Ein zu kleiner Rahmen verursacht Knie- und Rückenschmerzen, weil die Tretbewegung nicht geschmeidig ablaufen kann.

Wichtiger Hinweis vorweg: Größenangaben bei Fahrrädern sind nicht normiert. Ein Rennrad in Größe 56 fühlt sich komplett anders an als ein Trekkingrad mit derselben Angabe. Auch die Angaben S, M, L, XL variieren von Hersteller zu Hersteller. Verlass dich deshalb nicht blind auf Buchstaben oder Zentimeterangaben – sondern auf die Methode unten.

So misst du deine Schrittlänge

Die Schrittlänge (auch Innenbeinlänge oder Schritthöhe genannt) ist die zuverlässigste Grundlage für die Rahmengröße – genauer als die Körpergröße allein, weil Menschen bei gleicher Größe unterschiedlich lange Beine haben können.

So gehst du vor:

1. Schuhe und Hose ausziehen 2. Ein Buch zwischen die Beine klemmen und senkrecht nach oben schieben – wie ein Fahrradsattel 3. Mit einem Zollstock vom Boden bis zur Oberkante des Buches messen 4. Diesen Wert in Zentimetern notieren – das ist deine Schrittlänge

Wenn eine zweite Person beim Messen hilft, wird das Ergebnis genauer.

Rahmengröße berechnen: die Formeln nach Fahrradtyp

Trekkingrad und Citybike: Schrittlänge (cm) mal 0,66 = Rahmenhöhe in cm Beispiel: 82 cm mal 0,66 = 54,1 cm, empfohlene Rahmengröße: 54 cm

Mountainbike: Schrittlänge (cm) mal 0,574 = Rahmenhöhe in Zoll Beispiel: 82 cm mal 0,574 = 47,1 → entspricht etwa Größe L (18 bis 19 Zoll)

Rennrad: Schrittlänge (cm) mal 0,65 = Rahmenhöhe in cm Quelle: Greg LeMond, "Complete Book of Bicycling"

E-Bike: je nach Typ (City, Trekking, MTB) die entsprechende Formel verwenden

Diese Werte sind Näherungsangaben. Das Verhältnis von Beinlänge zu Oberkörperlänge kann individuell stark variieren. Eine Probefahrt vor dem Kauf ist deshalb in jedem Fall empfehlenswert.

Orientierungstabelle nach Körpergröße

Körpergröße 155 bis 160 cm: Trekkingrad ca. 46 bis 48 cm, MTB ca. XS bis S Körpergröße 160 bis 165 cm: Trekkingrad ca. 48 bis 50 cm, MTB ca. S Körpergröße 165 bis 170 cm: Trekkingrad ca. 50 bis 52 cm, MTB ca. S bis M Körpergröße 170 bis 175 cm: Trekkingrad ca. 52 bis 54 cm, MTB ca. M Körpergröße 175 bis 180 cm: Trekkingrad ca. 54 bis 56 cm, MTB ca. M bis L Körpergröße 180 bis 185 cm: Trekkingrad ca. 56 bis 58 cm, MTB ca. L Körpergröße 185 bis 190 cm: Trekkingrad ca. 58 bis 60 cm, MTB ca. L bis XL Körpergröße über 190 cm: Trekkingrad ab 60 cm, MTB XL bis XXL

Hinweis: Diese Tabelle gilt als grobe Orientierung. Die individuelle Schrittlänge und Körperproportion können die optimale Rahmengröße verschieben.

Stack und Reach: Was dahintersteckt

Wer zwischen zwei Größen schwankt oder Modelle verschiedener Hersteller vergleicht, sollte sich mit den Begriffen Stack und Reach vertraut machen.

Stack ist die vertikale Höhe vom Tretlager bis zum Steuerrohr. Ein hoher Stack-Wert bedeutet eine aufrechte, komfortable Sitzposition – typisch für Citybikes, Trekkingräder und viele E-Bikes.

Reach ist die horizontale Länge vom Tretlager bis zum Steuerrohr. Ein langer Reach-Wert bedeutet eine gestreckte, sportliche Haltung – typisch für Rennräder oder sportliche Gravelbikes.

Der Stack-to-Reach-Quotient (STR) zeigt auf einen Blick, wie aufrecht oder sportlich ein Rahmen ist. Je höher der Wert, desto komfortabler. Je niedriger, desto sportlicher.

Online kaufen oder im Fachhandel?

Beide Wege haben klare Vor- und Nachteile.

Im Fachhandel: Du kannst das Rad probefahren, dich beraten lassen und die Rahmengröße real testen. Das ist besonders beim ersten Kauf oder beim Wechsel des Fahrradtyps unersetzbar. Viele Händler bieten nach dem Kauf eine kostenlose Ersteinstellung an.

Online: Größere Auswahl, oft bessere Preise. Aber ohne Probefahrt ist die Rahmengröße schwerer einzuschätzen. Empfehlung: online nur kaufen, wenn du den Fahrradtyp und die Größe bereits kennst – zum Beispiel durch einen Händlerbesuch oder eine Probefahrt.

Der ADFC empfiehlt generell, vor dem Kauf mindestens eine ausgiebige Probefahrt zu machen. Nur so lässt sich feststellen, ob Geometrie, Sitzposition und Fahrgefühl wirklich stimmen.

Was kostet ein gutes Fahrrad wirklich?

Billige Fahrräder unter 300 Euro – oft in Baumärkten oder Online-Marktplätzen – haben fast immer minderwertige Komponenten: schlechte Bremsen, ungenaue Schaltungen, schwere Rahmen. Sie sind anfälliger für Defekte und weniger sicher. Wer das Fahrrad regelmäßig nutzen will, sollte mindestens folgende Budgets einplanen:

Alltags-Citybike: ab 500 Euro Solides Trekkingrad: ab 700 Euro Gutes E-Bike: ab 1.500 Euro Einsteiger-Mountainbike: ab 600 Euro Einsteiger-Rennrad oder Gravelbike: ab 800 Euro

Gebrauchte Fahrräder können eine sinnvolle Alternative sein – besonders bei höherwertigen Marken wie Canyon, Cube, Trek, Specialized oder Ghost. Beim Kauf eines Gebrauchtrads sollten Bremsen, Kette, Kassette und Reifen geprüft werden.

Fazit: Das richtige Fahrrad in vier Schritten

Schritt 1: Beantworte die vier Grundfragen zu Einsatzort, Strecke, Komfortanspruch und elektrischer Unterstützung.

Schritt 2: Wähle den passenden Fahrradtyp anhand der Übersicht – Trekkingrad für die meisten Alltagssituationen, E-Bike für längere Strecken oder Hügel, MTB für Gelände, Rennrad oder Gravelbike für Sport.

Schritt 3: Berechne deine Rahmengröße mit der Schrittlängenformel und nutze die Tabelle als Orientierung.

Schritt 4: Probefahrt. Immer. Kein Ratgeber ersetzt das eigene Sitzgefühl auf dem Rad.

Wer diese vier Schritte durchläuft, trifft eine fundierte Kaufentscheidung – und kommt mit einem Fahrrad nach Hause, das nicht im Keller verstaubt, sondern täglich genutzt wird.