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Canyon holt das Pure Cycling Festival zurück nach Koblenz – Comeback nach sieben Jahren

Nach sieben Jahren Pause hat Canyon sein Pure Cycling Festival zurück nach Koblenz geholt. Am 29. und 30. August 2026 öffnete der Hersteller seinen erweiterten Campus: Bike-Tests, geführte Ausfahrten, Werksführungen und Radsport-Prominenz. Künftig soll das Event jährlich stattfinden.

Von Redaktion radmap.de03. September 20267 Min.Quelle · Canyon Newsroom, Pedelec-Elektro-Fahrrad, Velomotion, Rhein-Zeitung, presseportal.de
Gemeinschaft auf zwei Rädern: Das Pure Cycling Festival bringt Radbegeisterte persönlich zusammen – etwas, das kein Online-Shop bieten kann.
Gemeinschaft auf zwei Rädern: Das Pure Cycling Festival bringt Radbegeisterte persönlich zusammen – etwas, das kein Online-Shop bieten kann.Symbolfoto: Fat Lads / Unsplash

Sieben Jahre mussten Fans warten – jetzt ist es zurück: Canyon hat am letzten August-Wochenende sein „Pure Cycling Festival" nach Koblenz zurückgeholt. Am 29. und 30. August 2026 öffnete der Fahrradhersteller die Tore seines neu erweiterten Campus rund um das Headquarter und das neue E-Performance Center. Nach der bislang letzten Ausgabe im Jahr 2019 markiert das Comeback mehr als nur ein Firmenfest – es ist ein Statement zur Radkultur.

Ein Comeback nach sieben Jahren

Das Pure Cycling Festival hat bei Canyon Tradition. Es gab Radfahrerinnen und Radfahrern stets einen seltenen, direkten Zugang zur Welt der High-Performance-Bikes: dorthin, wo die Räder entwickelt, auf Herz und Nieren getestet und gefertigt werden – und zu den Menschen, die dahinterstehen.

Nach der letzten Ausgabe 2019 folgte eine lange Pause. Umso größer war die Bedeutung der Rückkehr. Canyon-Gründer Roman Arnold ließ keinen Zweifel daran, welchen Stellenwert das Event hat: Man wolle das Festival zum wichtigsten jährlichen Treffpunkt für Canyon-Fans und alle machen, denen die Radkultur am Herzen liegt. Der Leitgedanke dahinter ist bewusst offen gehalten – wer fährt, gehört dazu, egal auf welchem Rad und in welchem Tempo.

Dass das Festival künftig wieder jährlich stattfinden soll, ist die eigentliche Nachricht hinter der Nachricht: Aus dem einmaligen Comeback soll eine feste Größe im Kalender der Radszene werden.

Das Besondere: ein Blick hinter die Kulissen

Der Kern des Festivals ist etwas, das man als normaler Kunde sonst nie zu sehen bekommt: die Bereiche, in denen ein modernes High-Tech-Fahrrad entsteht. Zu den Höhepunkten zählten geführte Touren durch das hauseigene Testlabor, die Canyon Factory und das neue E-Performance Center.

Gerade der Blick ins Testlabor ist für technikinteressierte Radfahrer spannend. Hier wird geprüft, ob Rahmen und Bauteile den enormen Belastungen im Alltag und im Renneinsatz standhalten. Wer verstehen will, warum ein gutes Fahrrad seinen Preis hat, bekommt hier die Antwort aus erster Hand.

Der Campus in Koblenz ist dafür der passende Ort: Seit fast 25 Jahren entwickelt, testet und baut Canyon hier seine Räder. Mit der jüngsten Erweiterung rund um das Headquarter und das E-Performance Center hat das Unternehmen zusätzlichen Raum geschaffen – auch für ein Publikumsevent dieser Größe.

Testen, fahren, Profis treffen

Ein Schwerpunkt lag auf den Testmöglichkeiten. Im Testbereich standen Modelle aus allen Kategorien bereit – von Rennrad, Gravel und Mountainbike über Triathlon und Urban bis hin zu E-Bikes und Kinderfahrrädern. Canyon-Fachleute berieten persönlich bei der Auswahl des passenden Rads.

Dazu kamen geführte Ausfahrten für unterschiedliche Fahrlevel: Rennrad-, Gravel- und Mountainbike-Rides luden dazu ein, die Region rund um Koblenz zu erkunden – mit dem eigenen Rad oder einem vorab reservierten Testbike. Auf einem abgesperrten Kurs sorgte ein Sprint-Rennen für Wettkampfstimmung.

Für zusätzliche Anziehungskraft sorgten prominente Gäste aus der internationalen Radsportszene. Angekündigt waren unter anderem Triathlon-Legende Jan Frodeno sowie die für ihre spektakulären Videos bekannten Fahrer Fabio Wibmer und Sam Pilgrim.

Direktvertrieb trifft Erlebnis

Das Festival hat auch eine strategische Dimension. Canyon ist als Direktversender groß geworden – die Räder werden online verkauft und nach Hause geliefert, klassische Fachhändler gibt es nicht. Das ist günstig und effizient, hat aber einen Nachteil: Kunden können vor dem Kauf weder Probe fahren noch sich persönlich beraten lassen.

Genau diese Lücke schließt ein Event wie das Pure Cycling Festival. Es bringt die sonst rein digitale Marke zum Anfassen. Wer sein Wunschrad fand, konnte es dank des Bike2Go-Angebots direkt vor Ort kaufen und am selben Tag mitnehmen. Damit wird das Festival zum physischen Schaufenster einer Marke, die sonst vor allem im Netz zu Hause ist.

Einordnung: Warum solche Events wichtig sind

In einer für die Fahrradbranche schwierigen Marktphase ist ein solches Festival ein starkes Signal. Während viele Hersteller mit vollen Lagern und sinkender Nachfrage kämpfen, investiert Canyon in die direkte Bindung zur Community.

Das ist klug: Die persönliche Erfahrung – ein Rad testen, die Fertigung sehen, Gleichgesinnte treffen – schafft eine Nähe, die kein Online-Shop bieten kann. Für Fahrradkultur insgesamt sind solche offenen Events ein Gewinn, weil sie Begeisterung wecken und Wissen vermitteln. Wer selbst überlegt, welches Rad das richtige ist, findet in unserem Ratgeber zum Fahrrad- und E-Bike-Vergleich eine strukturierte Hilfe.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Pure Cycling Festival

Was ist das Pure Cycling Festival? Ein öffentliches Fahrrad-Festival von Canyon auf dem Firmencampus in Koblenz. Es verbindet Bike-Tests, geführte Ausfahrten, Rennsport und Blicke hinter die Kulissen der Entwicklung und Fertigung.

Wann fand das Festival 2026 statt? Am 29. und 30. August 2026 auf dem Canyon Campus in der Karl-Tesche-Straße in Koblenz.

Warum war das Comeback besonders? Weil das Festival nach der letzten Ausgabe 2019 sieben Jahre lang pausierte. Künftig soll es wieder jährlich stattfinden.

Was konnten Besucher erleben? Testfahrten mit Modellen aller Kategorien, geführte Ausfahrten, ein Sprint-Rennen, Werksführungen durch Testlabor, Factory und E-Performance Center sowie Auftritte prominenter Radsportgäste.

Was kostete der Eintritt? Der Eintritt zum Festivalgelände war kostenlos. Für bestimmte Programmpunkte wie Ausfahrten, Testräder und Werksführungen war eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Warum veranstaltet ein Direktversender wie Canyon so ein Event? Weil Canyon keine klassischen Fachhändler hat. Das Festival ermöglicht es Kunden, Räder persönlich zu testen und sich beraten zu lassen – ein physisches Schaufenster für eine sonst rein online agierende Marke.

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